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Auswandern nach USA
Auswanderer in die Vereinigten Staaten
Sprach und dachte man noch in den 80ern von Texas, wurde das in den Köpfen mit der damals sehr erfolgreich ausgestrahlten TV-Serie “DALLAS” asoziiert. Lange Jahre war diese Serie Anziehungspunkt von Soap Fans und wer wollte nicht gerne mal das Leben eines Millionärs, zumindest am TV, begleiten und mitverfolgen.
Man konnte neben den Intrigen und Intimitäten der Stars und Öl-Millionäre in diesem, vom schwarzen Gold beherrschten, südlichen Staat der USA, auch ein wenig von der tollen Landschaft und den Ranches in Texas kennen lernen. Seit 2004 hat sich das nun aber total geändert, der TV-Zuschauer hatte das Glück, eine deutsche Auswandererfamilie nach Texas begleiten zu dürfen.
Hier sollte eigentlich ein Bild der Familie Reimann sein, aber man antwortet nicht auf Mails von unwichtigen Webseitenbetreibern. Auch irgendwie verständlich, wir sind ja keine grosse Medienfirma.
Familie Reimann, Texas
In Texas hat sich nämlich die deutsche Familie Reimann, bekannt aus der PRO7 Reihe Goodbye-Deutschland, niedergelassen, und sind mittlerweile Inhaber und Vermieter mehrerer Häuser an einem schnuckeligen See, Werbeträger für einige bekannte Marken, wie etwa Spax, Prohaus, Halberstädter und bieten auf Ihrer Webseite noch mehr Produkte rund um Texas an, etwa eine Barbecuesosse aber auch Motorradreisen mit einem deutschen Partner zusammen.
Eine Super Sache!
Der erste TV-Schub mit vielen Drehtagen ist ja nun länger vorbei, mittlerweile sind die seit 2004 nach Texas in den USA ausgewanderten Reimanns nicht mehr “nur” die Vorzeigeauswanderer, sondern haben es auch geschafft, nach wie vor einige Stunden TV-Zeit im deutschen Abendfernsehen mit sicher guten Einschaltquoten zu erzielen, etwa mit zu sehenden Specials a la “Reimanns only”.
Ein Besuch auf deren Anwesen, Konny-Island, ist sicher ein kurzweiliger Aufenthalt, und man lernt die Promis mal in echt kennen. Allerdings scheinen die Reimanns auch nicht unbedingt jetzt jeden, der auf einer USA-Tour mal kurz vorbeischaun will, willkommen zu heißen, er muss wohl schon auch Materielles da lassen, um von den Reimanns ein wenig mit zu bekommen.
Ist ja auch klar. Stellt Euch mal vor, ihr währt an deren Stelle, immer kommen irgendwelche Leute, meist Fremde, auf Euren Hof und stellen immer die gleichen Fragen, bringen euren Lebensalltag durcheinander usw. Das ist schon auch eine Arbeit, die an den Nerven zährt und die auch irgendwie verarbeitet werden will.
Aber die Reimanns wären nicht die Reimanns, wenn sie das nicht auch mit stoischer südschwedischer Gelassenheit hinnehmen würden, wie ein Leuchtturm am Horizont, der immer wieder die rauen Winde, die schweren Stürme, die Hurricans und Tornados abfängt, und trotzdem sein Leuchten nie verliert. Eine Festung an Land, eine Burg ohne Mauern.
Wir Deutsche können stolz sein auf eine Familie wie die Reimanns, die es im Ausland zu Wohlstand und vielleicht auch dem Reichtum des Gelassenerseins und der Selbständigkeit im Tun und Lassen gebracht haben. Wobei die Arbeit, die ein Konny Reimann mit Familie hier geleistet hat, auch wieder typisch Deutsch ist.
Moss Lake Texas
Dank Google Maps kann man nun auch schön sehen, wo dieser Moss Lake in Texas eigentlich liegt. Südlich von der Hauptstadt des Bundesstates Texas, Dallas gelegen befindet sich der kleine See.
Von erfolgreisen Auswanderern lernen
Sehen wir Deutsche die Erfolge der Reimanns als Ansporn, als ein Vorbild in einigen Dingen, deutsche Tugenden auch im Ausland zu verpflanzen und mit dem nötigen Ernst und Ehrgeiz zu handeln, aber auch den damit verbundenen Schwierigkeiten fertig zu werden.
Im Ausland Erfolg zu haben, sowohl beruflich als auch privat ein geschätztes Mitglied einer (nur anfangs) fremden Kultur zu werden, ist eins der schwierigsten Unterfangen überhaupt.
Das zeigt auch die Statistik der Rück-Wanderer, jener teilweise Traumtänzer, die mit ein paar Euro im Sack auswandern und meinen, sie können im Ausland sofort Fuss fassen, ohne eine feste Anstellung. Oft sogar auch, ohne die Sprache des neu gewählten Heimatlandes zu beherrschen.
Aber die Ernüchterung folgt bei diesen Leuten häufig recht schnell. Nach einigen Monaten sind die Reserven aufgebraucht, ein richtiger Job war nicht zu bekommen, man konnte die Sprache ja nicht, oder hatte auch sonst keine besonderen Fähigkeiten.
Also wir wollen es hierbei belassen, es gibt wenige so erfolgreiche Auswanderer wie die Reimanns, ein finanzielles Polster von etwas mehr als 100.000 D-Mark hat ihnen natürlich auch den nötigen Rückhalt am Anfang gewährt, eine teilweise Investition des Geldes in ein Grundstück ist hier eine richtige Entscheidung gewesen.
Und die Greencard hatte man ja auch bereits in der Tasche, bevor man nach Texas in Amerika auswanderte. Von einem Grundstück kann man aber nicht abbeißen, man muß sich überlegen wie man Geld verdient. Etwa im Tourismus, so wie nun die Familie Reimann, oder oder eben mit etwas Anderem versuchen, über die Runden zu kommen.








