Los Angeles: Geologie und Geographie

 

Die gesamte Küstenregion, an der Los Angeles liegt, ist im Durchschnitt etwas mehr als 30 Meter über dem Meeresspiegel gelegen.

Die Bucht von Santa Monica grenzt im Süden und Westen an die Stadt. Die oft hohen Wellen des pazifischen Ozeans werden so etwas abgeschwächt und plätschern vergnügt an die Küste der Stadt. Die eigentliche Stadt und die dahinter in den Valley liegenden Gegenden sind auf etwa 100 Meter Höhe über Meeresspiegel zu finden.

 

Panorama Los Angeles

 

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Im Norden und auch im Osten von L.A. befinden sich Gebirgsketten. Der Nordwesten stellt außerdem auch noch das San Fernando Valley, eine stark besiedelte Talgegend.

Ein Drittel aller Einwohner des Valleys leben in Einfamilienhäusern. Das Gebiet wurde in der Vergangenheit von schweren Erdbeben heimgesucht, zuletzt 1994 vom Northridge Erdbeben. Diese Erdverwerfung hatte eine Stärke von 6,7 auf der nach oben offenen Richterskala und forderte 57 Menschenleben.

Zudem wurden mehr als 12.000 Personen verletzt und mehr als 100.000 Gebäude beschädigt. Eine Abgrenzung des Tals von Hollywood und der Innenstadt erfolgt mehr oder weniger  unfreiwillig durch den Griffith Park und auch die Santa Monica Mountains.

Das Stadtgebiet von Los Angeles ist fast 1.300 Quadratkilometer groß. Es verlaufen 71 Kilometer in der Nord-Süd- und immerhin 47 Kilometer in Ost-West-Richtung. Alles ist miteinander verbunden durch ein sehr ausgeklügeltes System von Schnellstraßen.

Die vielen Autoabgase haben sich mittlerweile zu einem Umweltproblem mit großen Ausmaßen ausgeweitet. In fast keiner anderen Stadt in den USA bereitet der Smog mehr Probleme, das mag auch an der weltweit größten Dichte an Kraftfahrzeugen liegen.

Es gibt, anders als in den anderen Großstädten in den Vereinigten Staaten, sehr wenige Wolkenkratzer in Los Angeles, weshalb die Stadt auch als „horizontal city“ bezeichnet wird.

In diesem oben geschilderten Tal, ist man umgeben von Bergen, wodurch ein möglicher und auch dringend notwendiger Luftaustausch mit der dahinterliegenden Umgebung abgeschnitten wird. Sicher gibt es hierzu Abhilfe, man könnte etwa den Berg aufsprengen, bis dato ist man aber noch nicht zu dieser Idee gelangt. Mal schauen, was da noch alles passieren muss, bis diese Schleuse geöffnet wird.

Allerdings sind die Preise von Grundstücken im Zentrum immens hoch, sodass seit einiger Zeit hier auch immer mehr Hochhäuser entstehen. Bemerkenswert ist auch die Zahl an 173 selbstständigen Städten in der Region Los Angeles. Dazu gehören die ganzen Countys, San Bernadino, Ventura, Orange und auch Riverside.

Die gesamte Region geht bis hin zu den Grenzen des Bundesstaates Nevada und erstreckt sich auf einer Fläche von knapp 88.000 Quadratkilometern.

Felsen im Joshua Tree National Park
Die größten Teile der Fläche nehmen aber die unbewohnte Mojave-Wüste und der Joshua Tree National Park in Anspruch.

Am Ostrand der Stadt gibt es die so genannte San-Andreas-Verwerfung und unter der Stadt liegt die Puente-Hills-Verwerfung.

 

Auch dadurch herrscht erhöhte Erdbebengefahr in der Region und es müssen beim Bau von Gebäuden enorme Sicherheitsvorschriften beachtet werden. Dies führt natürlich zu höheren Kosten, die aber sicherheitstechnisch auch nötig sind, wie sich in den vergangenen Jahren ja gezeigt hat, wird die Region immer wieder von schweren Erdbeben heimgesucht.

Bekannt ist das Gebiet rund um Los Angeles auch durch seine verheerenden und großflächigen Brände, die in den in den Sommermonaten ausgetrockneten Wäldern rund um die Stadt, vor allem aber nordöstlich häufiger auftreten und etwa 2009 nicht nur zu einem Ascheregen in der Stadt geführt haben, sondern auch mehrere Menschen bei der Brandbekämpfung ums Leben kamen. Diese Bilder gehen einem nicht aus dem Kopf wenn man an Los Angeles denkt, oder?

 

 

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