Los Angeles bietet immens viele Sehenswürdigkeiten, wie man es von einer Multi-Millionenstadt auch erwarten kann. Allein Downtown beherbergt viele Sehenswürdigkeiten.

 

Sehenswertes in Los Angeles

 

Wolkenkratzer in LA Downtown

Nördlich des Finanzbezirks gibt es riesige Wolkenkratzer, die die Geburtsstätte der Stadt kennzeichnen. Heute ist es schon eine historische Stätte, in der einige besonders bedeutende Gebäude zu finden sind.

 

Noch immer gibt es hier heute 27 sehr alte Gebäude, die aus Lehmziegeln gebaut wurden. Sie stammen alle noch aus dem sehr frühen 19. Jahrhundert und man nennt sie EL Pueblo.

Zudem gehen sie auf spanische Ursprünge zurück. Auch das älteste Privathaus von Los Angeles gibt es hier zu sehen. Dort ist unter anderem ein Informationszentrum für Touristen integriert. Inmitten des Bezirks ist die Olvera Street gelegen und es findet dort ein recht lebendiger Markt statt.

Auch Bands treten hier auf und die mexikanischen Verkaufsstände für Kunsthandwerk machen das Ganze zu einem Erlebnis der besonderen Art. Aber auch der Gaumen wird nicht zu kurz kommen, denn es gibt eine Menge mexikanischer Restaurants dort.

 

ein Mexikaner in Los Angeles

Einen Besuch wert ist auch das Museum of Contemporary Art (MOCA). Dabei handelt es sich um ein Kunstmuseum, das von dem japanischen Architekten Arata Isozaki entworfen wurde. Es ist eingebettet in ein rotes Sandsteingebäude und es sind darin die Werke von weltweit bedeutenden Künstlern ausgestellt.

 

Im Rahmen einer Dauerausstellung sind auch Arbeiten von Piet Mondrian und Mark Rotko zu sehen. Die Ausstellungsräume sind alle sehr hell und an den Decken hängen pyramidenförmige Lichter. Zum MOCA zählt auch noch das Geffen Contemporary. Dorthin fährt ein Shuttlebus und es finden da auch Ausstellungen statt in einem älteren Fabrikgebäude. Ein dritter Teil vom MOCA ist das Pacific Design Centre. Es befindet sich in West Hollywood und der Schwerpunkt des Zentrums liegt auf Design und zeitgenössischer Architektur. Der Eintritt in den Komplex kostet den erwachsenen Besucher 10 US-$.

Ein weiteres interessantes Museum ist das Southwest Museum. Es war überhaupt das erste seiner Zeit in Los Angeles, als es 1907 eröffnet wurde. Darin werden sehr wertvolle Sammlungen der indianischen Kunst aus dem ganzen Land ausgestellt. Besonders die Ausstellungsstücke zum Thema Stammesleben sind äußerst sehenswert. Dazu gehören neben Kachina Puppen und Kleidungsstücken der Indianer auch Musikinstrumente, Waffen und Keramiken. Sehr ausgeprägt ist auch die Sammlung an antiken Körben. Das Museum ist zu finden nördlich von Downtown und liegt auf einem Hügel, der gleich hinter dem Dodger Stadium liegt. Der Eintritt kostet 6 Dollar.

Hollywood in Los Angeles

Kommen wir nun aber zur Hauptattraktion der Stadt: Hollywood

 

Hollywood in Los Angeles

Zu dieser Sehenswürdigkeit gehören unter anderem Graumans Chinese Theater und der berühmte Walk of Fame. Das Chinese Theater ist ein sehr extravagantes Kino, das sich auszeichnet durch eine extravagante Fassade und auch ein rotes Pagoden-Dach.

 

Bereits 1927 ist das Gebäude entstanden. Den meisten Ruhm verhelfen dem Bauwerk aber wohl die Fuß- und Handabdrücke von berühmten Stars aus Hollywood, die im Hof vor dem Kino in Zement eingebettet wurden  und nach wie vor werden.

Diese Tradition wurde eher durch ein Missgeschick hervorgerufen: Als nämlich die Schauspielerin Constance Talmadge vor einer Premiere in Zement getreten war, der noch nicht ganz getrocknet war, mußten die Zuschauer lauthals lachen, und schlau wie die Amerikaner sind, haben die das gleich als Besonderheit verkauft. Zum Business machen sind die Amerikaner ja wie geboren, was sie hier wieder voll beweisen konnten. Zu den Abdrücken der außergewöhnlichen Art zählen ein Nasenabdruck von Jimmy Durantes und die Abdrücke der Hufe vom Pferd Trigger, dessen Besitzer Roy Rogers ist.

 

Der Eingang zum chinesischen Theater in Hollywood

Im Kino an sich gibt es auch nach wie vor Erstaufführungen zu sehen. Diese Gelegenheit kann auch genutzt werden, um sich die tolle Inneneinrichtung des Gebäudes anzusehen. Die Eintrittspreise ins Chinese Theatre liegen bei 8,50 Dollar pro Person.

 

Walk of Fame

Der Walk of Fame geht unmittelbar am Theater vorbei. Im Weg sind Bronzesterne integriert, die dort zu Ehren von Größen aus der Film- und Musikbranche eingebettet wurden.

 

Walk of Fame in HollywoodDer legendäre Weg ist mehr als 5,5 Kilometer lang auf dem Hollywood Boulevard.

Der erste Stein wurde schon 1960 integriert und sollte damals Joanne Woodward ehren. Inzwischen sind einige weitere Steine hinzu gekommen und es sind heute über 2000 Stück.

 

 

Hollywood and Highland ist ein Shoppingcenter kombiniert mit einer Menge Entertainment. Das Anwesen hat ungefähr 615 Millionen Dollar verschlungen und stellte einen Versuch dar, den Hollywood Boulevard wieder mit Leben zu füllen.

Zu finden ist der 5-stöckige Komplex oberhalb von Hollywood and Highland U-Bahn-Station. Es gehören neben Geschäften und Restaurants auch noch Nachtclubs, Kinos und ein Hotel zum Gelände. Auch ein Ballsaal und die Hollywood Motion Picture Collection sind hier zu entdecken, ebenso wie das weltbekannte Kodak Theater, in dem alljährlich der Oskar verliehen wird. Vom Beobachtungsturmturm aus gibt es wunderbare Blicke auf den Hollywood Schriftzug in den Hills von Hollywood.

Ein weiteres bekanntes Museum ist das Hollywood History Museum, das beherbergt ist im Max Factor Building und bereits 1935 gebaut wurde. Mittlerweile wurde es allerdings auch noch einmal komplett restauriert. Im Museum sind Requisiten aus berühmten Hollywoodstreifen ausgestellt. Auch Kostüme, Poster und Fotos gibt es zu sehen. Schon aus der Zeit der Stummfilme gibt es einige interessante Dinge zu entdecken.

Die Anordnung der Ausstellungen ist chronologisch. Hier finden außerdem in regelmäßigen Abständen Vorträge zu den verschiedensten Themen aus der Geschichte Hollywoods statt. Der Eintrittspreis ist mit 15 Dollar zwar relativ hoch, doch ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle und es sind auch ermäßigte Preise möglich.

Universal Studios Los Angeles

Auch den berühmten Universal Studios sollte unbedingt ein Besuch abgestattet werden, wenn ein Stop in Los Angeles eingelegt wird.

 

Auf der einen Seite sind es Film- und Fernsehstudios und auf der anderen Seite ist es auch ein Vergnügungspark. Gestartet werden kann ein Besuch mit einer Kleinbahntour, während der schon sehr viel gesehen werden kann. Unter anderem kommt es dabei zur Simulation eines Erdbebens und auch der weiße Hai schaut kurz vorbei. Zum Spektakel zählen auch Auftritte von Stuntmen und Musical-Aufführungen.

 

Zu den Fahrgeschäften zählt unter anderem „Back to the Future“, das in Anlehnung an die „Zurück in die Zukunft“ Filme eröffnet wurde.

Der Eintrittspreis liegt bei 45 US Dollar für eine Tageskarte, jedoch lohnt es sich auf jeden Fall die Universal Studios zu besuchen.

Santa Monica Beach

Zu den bedeutenden Strandorten in Los Angeles gehört unter anderem Santa Monica. Um dort hinzukommen muss lediglich dem Santa Monica Boulevard Richtung Westen gefolgt werden.

der Santa Monica Boulevard in Los AngelesHier im Santa Monica Beach wird eine Kleinstadtatmosphäre angetroffen, die seinesgleichen sucht. Es gibt unter anderem Cafes, Geschäfte und auch Restaurants zu entdecken. Die einzige Fußgängerzone von Los Angeles gibt es ebenso in Santa Monica und auch die Lebensqualität soll hier besonders gut sein.

 

 

Santa Monica Pier

 

Einer der romantischsten Orte in ganz USA ist der so genante Santa Monica Pier. Vom breiten Sandstrand ausgehend wurde er weit in den Pazifik hinein gebaut und es gibt etliche Unterhaltungsmöglichkeiten und einsame Plätze auf dem Pier zu entdecken. Erstmalig wurde im Jahre 1909 ein Pier fertiggestellt.

 

Der Santa Monica Pier in Los AngelesDamals war er allerdings angedacht als Anlegestelle für die Fischer. Ein weiterer Pier folgte dann 1921 und diente rein dem vergnüglichen Bummel.

Im Laufe der Zeit verkamen die beiden Piere aber ziemlich und es wurde eine grundlegende Restaurierung notwendig.

 

 

An diesem Standort gibt es alte Arkaden mit Karussells und auch ein neues Aquarium. Zusätzlich befinden sich auch der Pacific Park und ein Freizeitpark mit etlichen Attraktionen dort. In den Sommermonaten spielt jeden Donnerstagabend eine Live-Band. Wer am Abend nach Santa Monica fährt, wird oft mit einem traumhaft schönen Sonnenuntergang belohnt.

Venice Beach

 

Venice Beach ist eine weitere dieser berühmten Ortschaften von Los Angeles.

 

Los Angeles, Venice BeachDas Highlight hier ist der so genannte Boardwalk.

Wer hier das Treiben beobachtet, dem ist bald bewußt, welche Lebensfreude in den Bewohnern von LA steckt.

Zu den Straßenmusikanten gesellen sich hier auch Pantomime-Künstler, Wahrsager und Maler. Einfach alles, was man in Europa als Künstler sich vorstellen kann.

Den ein oder anderen Star oder ein Sternchen kann man dort auch antreffen. Der Strandweg ist zudem wie gemalt für Inlineskater und Fahrradfahrer. Neben einigen kleineren Verkaufsständen gibt es auch noch einiges Geschäfte und schöne Cafes. Am Muscle Beach, wie er bezeichnenderweise auch genannt wird, tummeln sich weibliche und männliche Bodybuilder und stellen dort ihre Muskeln zur Schau.

Pasadena

Zu guter letzt sollten noch einige Worte über Pasadena geschrieben werden. In diesem Teil der Stadt findet man die Huntington Library, Art Collections und Botanical Gardens. Um alles sehen zu können, ist es empfehlenswert, schon früh am Wochenende da zu sein. Im Wohnhaus vergangener Jahre von Henry E. Huntington gibt es viel an Porzellan und Wandteppichen aus Frankreich zu sehen. Auch beherbergt das Gebäude amerikanische Gemälde und seltene Sammlungen von britischer und französischer Kunst. Die meisten der Stücke stammen aus dem achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert. In der Bibliothek stehen gigantische vier Millionen Exemplare von Büchern. Einige von ihnen sind auch recht selten und teils auch mit der Hand geschrieben. Beispielsweise gibt es dort auch die verschollene Gutenberg-Bibel zu sehen.

Neben der Bibliothek sollte auch einiges an Zeit mitgebracht werden, um im 81 Hektar großen botanischen Garten spazieren zu gehen. Zu ihm gehören neben dem japanischen Garten auch noch ein Wüsten- und ein Rosengarten. Ergänzt wird das Ganze von vielen abwechslungsreichen Landschaftsgärten.

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