Die Südküstenmetropole New Orleans stellt sich vor

stadtansicht new orleansNew Orleans ist eine pulsierende Stadt im Süden der USA. Auch ist sie die größte Stadt im US-Bundesstaat Louisiana, der übrigens im Jahr 1803 von Napeoleon an die Vereinigten Staaten verkauft wurde.

The City of New Orleans

Die Stadt ist gleichermaßen ein Zentrum der Industrie und hat auch einen großen Hafen am Mississippi Fluss. Die Fläche der Stadt beträgt etwas mehr als 900 Quadratkilometer und besteht zur Hälfte aus Land und Wasser.

New Orleans und sein Nachtleben

Rund um die Stadt gab es in früheren Jahren lauter Sümpfe. Diese wurden im Jahre 1910er Jahren im Auftrag der lokalen Regierung von Albert Baldwin allesamt mit riesigen Pumpen trockengelegt.

Der Mississippi wurde damals richtiggehend eingedeicht. Dies geschah anfangs durch die Franzosen und später dann mit Hilfe der US Army. Das ist auch der Grund, weshalb die Stadt jedes Jahr um acht Millimeter absackt. Nur Mithilfe dieser groß angelegten Trockenlegung konnte das Stadtgebiet überhaupt so drastisch erweitert werden. Im Great Mississippi Flood des Jahres 1927 wurden Hundertausende Menschen ihrer Behausungen beraubt, als eine Monate lang anhaltende Regenzeit den Mississippi zu einem riesigen, gefräßigen See anwachsen ließ.

Das Künstlerviertel French Quarter

Die Stadtgründung begann damals mit der Errichtung einer kleinen Stadt, die etwas erhöht gebaut wurde.Das French Quarter in New Orleans

Dieser Teil von New Orleans ist heute besser bekannt unter dem Namen French Quarter. Wohl auch deshalb, weil sich als erstes Franzosen in diesem Teil von New Orleans ansiedelten. Die Straßennamen und der Baustil der Häuser ist auch recht französisch.

Bis es zu der schweren Katastrophe durch Hurrikan Katrina 2005 kam, hatte New Orleans knapp eine halbe Million Einwohner. Im gesamten Großraum waren es sogar 1,3 Millionen Menschen. Die ersten Menschen, welche die Stadt bevölkerten, waren kanadische Grenzbewohner und Handwerker. Zu ihnen gesellten sich auch noch Truppen von der John Law’s Gesellschaft des Westens. Diese haben das Gebiet seinerzeit beherrscht.

Nach den französischen Abenteurern wanderten auch bald Europäer aus anderen Ländern des Euro-Raums nach New Orleans ein. Vor allem durch die Einwanderungswelle im 19. und auch 20. Jahrhundert kamen viele Neubürger, hauptsächlich aus Deutschland, Irland und Italien, in die Stadt. Zudem ist New Orleans für seine durch den afrikansichen Sklavenhandel eingeführten und den vielfältigen kreolischen Kulturen, die in der Stadt und dem Großraum beheimatet sind, als Zentrum des Voodoo bekannt.

 

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