San Franciscos Sehenswürdigkeiten liegen quer über die Stadt verteilt. Hier ist es total sinnvoll mit einem Mietwagen oder Camper unterwegs zu sein, um alle gebotenen Attraktionen begutachten zu können.

Die Golden Gate Bridge

Am bekanntesten in San Francisco ist sicher die riesige und in vielen Filmen über die Stadt gezeigte einmalige Brücke, die Golden Gate Bridge.

Die Golden Gate Brücke in San Fracisco

Auch viele Reiseführer und Flyer über die Stadt San Francisco ziert diese herrliche Brücke, ein Meilenstein der Architektur in den USA. Mit Hilfe der riesigen Hängebrücke wird eine Verbindung von Frisco, wie die Stadt auch abgekürzt gerne genannt wird, und Marin County hergestellt.

Macro der Golden Gate Bridge Absannseile in San Francisco

Die Brücke ist allerdings nicht wie der Name vielleicht vermuten läßt goldfarben, sondern leuchtet eher in einem blassen Orange-ton. So ist sie auch bei dem in San Francisco, bedingt durch die Nähe zum Pazifik, öfter mal vorkommenden dichten Nebel gut zu erkennen. Die Mittelspannweite des imposanten Bauwerks beträgt 1.280 Meter. Die gesamte Länge inklusive der Rampen, die zur Zufahrt gebaut wurden, ist ganze 2.737 Meter. Mit diesen enormen Ausmaßen war die Golden Gate Bridge, auf deutsch Brücke des goldenen Tores, bis ins Jahre 1964 die längste Brücke der Welt, heute ist sie immerhin noch die neuntlängste Brücke dieser Erde.

Golden Gate San Francisco Panorama

Wer die längste Hängebrücke der Welt sehen will, der muss heutzutage nach Japan fliegen. In der von Erdbeben gerne besuchten Region Kobe befindet sich die 1998 fertiggestellte Akashi-Kaikyo-Brücke mit 1.991 Metern Mittelspannweite.

Nachtaufnahme der Golden Gate Brisge in San Francisco

Die Brücke gilt als Wunder der technischen Möglichkeiten unserer modernen Welt. Neben der Golden Gate Bridge gibt es noch vier weitere Brücken, die über die Bucht führen. Den besten Blick auf die Brücke gibt es vom Fort Point im Presido aus. Auf der Marin Seite herrscht vom Visa Point aus die beste Sicht.

Blick auf die Stadt San Francisco von der Golden Gate Bridge aus

Wer zu Fuß die Brücke überquert, der kann sie natürlich noch besser auf sich wirken lassen, als wenn sie “nur” mit dem Auto befahren wird. Der Stahldraht von beiden Hauptkabeln der Brücke ist übrigens so lang, dass die Erde am Äquator damit ganze dreimal umrundet werden könnte.

Die Golden Gate Bridge mit Ansicht der Bucht San Franciscos

Das müssten dann so etwa 120.000 Kilometer Stahlseil sein, die hier für dieses Brückenmonstrum verbaut wurden. Die Menge an Beton, die verbaut wurde, würde reichen, um eine gepflastere Straße von San Francisco nach New York zu bauen. Konstruiert wurde das weltberühmte Bauwerk von Joseph B. Strauss in den Jahren von 1933 bis 1937.

Golden Gate

Die Meeresenge Golden GateDas Golden Gate ist eine Meerenge, die den Pazifik mit der Bucht von San Francisco verbindet. Sie ist etwa acht Kilometer lang und zwischen 1,6 und drei Kilometer breit. Sie erhielt ihren Namen in der Zeit des großen Goldrausches um 1848 und ist damit auch eine Anlehnung an den Spitznamen des Bundesstaates Kalifornien Golden State.

Zu dieser Zeit kamen Tausende von Goldsuchern und Glücksrittern mit Schiffen durch die Meerenge und ankerten im Hafen von San Francisco. Da der Goldrausch Wohlstand und Reichtum verhieß, wurde der Begriff schnell von der Öffentlichkeit übernommen und zum Begriff für den Zugang zum Glück gemacht.

 Golden Gate Park

japanischer Teegarten im Golden Gate Park

Gate Park

Auch sehr schön für einen Ausflug ist der Golden Gate Park. Das gesamte Areal ist 412 Hektar groß und schließt Seen und Wiesen genauso ein, wie auch Rosengärten und eine riesige  Baumschule. Zudem befinden sich auf dem Gelände noch ein Open-Air-Areal, ein Kinderspielplatz und eine Büffel Koppel. Eine Attraktion für sich ist der höchste künstliche Wasserfall, den es im gesamten Westen zu sehen gibt.

Der Park wird ergänzt vom Asian Art Museum und der California Academy of Sciences. Zu diesem zählen auch das National History Museum, das Morrison- und das Steinhart Planetarium.

Ungefähr 7000 verschiedene Pflanzenarten gibt es zu sehen im Strybing Arboretum und im Botanischen Garten. Ruhe finden kann ein Besucher des Golden Gate Parks im Japanischen Teegarten, der mit den typischen japanischen Zierhölzern einen eleganten asiatischen Touch in den Park zaubert. Die Museen im Park haben jeden Tag zwischen 10 und 17 Uhr geöffnet. Wer in den Genuss der zahlreichen Attraktionen kommen möchte, muss dafür einmalig um die 10 US-$ bezahlen.

Insel Alcatraz

Eine weitere, durch Film und Fernsehen überaus bekannte Sehenswürdigkeit in San Francisco, ist die Gefängnisinsel Alcatraz.

Die Insel Alcatraz in San Francisco

Die Insel liegt recht bedrohlich in der Bucht, gleich in der Nähe von Fishermans Wharf. Früher befand sich dort wirklich ein Gefängnis, doch heute ist es eben eine Attraktion für Touristen aus aller Welt.

Das Gefängnis Alcatraz

Eine andere geläufige Bezeichnung ist einfach „The Rock“. Um genau zu sein war es zwischen den Jahren 1934 und 1963 der strengste Hochsicherheitstrakt, den es in den ganzen USA gab zur damaligen Zeit. Hier saßen unter anderem Verbrecher wie Alcapone und auch der Vogelmann Robert Stroud ein. Seinen weltbekannten Ruf bekam das Gefängnis aber eher weniger aufgrund von Tatsachen, sondern vielmehr aufgrund der zahlreichen Hollywoodproduktionen, die dort gedreht wurden.

Das Alcatraz Gefängnis von Innen

Es waren auf Alcatraz auch weniger die Mauern, Gitter oder der Stacheldraht, der die Verbrecher festhielt, sondern vielmehr die starken und mitunter sehr gefährlichen Strömungen, die in der Bucht rund um die Insel herrschen.

Die Öffentlichkeit hat seit 1973 Zutritt zu Alcatraz. Heute stelle die Insel sogar einen Teil vom Golden-Gate-Naherholungsgebiet dar. Es ist möglich die Insel auf eigene Faust anzuschauen oder auch im Rahmen einer Führung.

Es gibt zur besonderen Information auch eine DVD, die von ehemaligen Häftlingen und Wärtern des Gefängnisses aufgenommen wurde. Auch wurde der erste Leuchtturm an der gesamten Pazifikküste auf der Alcatraz-Insel gebaut.

Wer an einer Führung teilnehmen möchte oder generell nur die Insel besichtigen möchte, der sollte frühzeitig einen Termin wählen und buchen. Eine weitere Empfehlung ist es, sich aufgrund der Temperaturen dort, warm anzuziehen. Der Eintritt auf Alcatraz beträgt auch wieder etwa 10 Dollar.

Fishermans Wharf

Fishermans Wharf im Amerika Reisefuehrer @Americaurlaub.de

Der Krebs ist das Wahrzeich von Fishermans Wharf

Eine weitere Attraktion in San Francisco ist Fishermans Wharf. Es gibt dort zahlreiche Fußwege, Anlegestellen und auch Souvenirläden. Auch die Restaurants mit ihrem herrlichen Blick auf die schöne Bucht wirken sehr einladend. Neben den Geschäften zählen auch noch die ca. 400 Seelöwen, die in der Nähe ihren Ruheplatz haben, zu den Highlights. Sie liegen dort auf so genannten Schwimmflößen und lassen sich von der Sonne erwärmen.

Fischmarkt

Wer schon sehr früh, um genau zu sein bis 9 Uhr vor Ort ist, der lernt San Francisco von einer ganz anderen Seite kennen. Um diese Zeit findet dort nämlich der örtliche Fischmarkt statt. Es werden Fische und Meeresfrüchte aller Art gehandelt. Shrimpcocktails beispielsweise gibt es fast überall hier im Hafen ganz frisch. Allerdings sollte erwähnt werden, dass viele Dinge eher künstlich aufpoliert wurden aufgrund der viele Touristen, die sich täglich dem Spektakel hingeben.

Pier 39

Im Hafen der Stadt gibt es viele durchnummerierte Piers. Es handelt sich dabei um Anlegestellen. Insgesamt gibt es davon 29 Stück, wobei der Pier 39 der berühmteste ist. Bei ihm liegen nämlich die bereits erwähnten Seelöwen auf ihren Schwimmflößen.

Die Seelöwen am Pier 39 in San Francisco

Seelöwen aalen in der Sonne am Pier 39 in San Francisco

Nicht weniger interessant sind hier aber das Aquarium Underwater World, einige ältere Schiffe und das nationale Maritime Museum. Vom Pier 39 aus und auch dem gleich nebenan liegenden Pier 41 starten auch die meisten der Boote zu ihren Besichtigungsfahrten in die Bucht. Wer daran teilnimmt, bekommt die besten Ausblicke auf das gesamte Gebiet.

Channery

In Channery, gleich an der Jefferson Street und Ecke Leavenworth Street, sind 30 spezielle Geschäfte zu finden. Der Kai ist auch Ausgangspunkt für einen Trip zum Ghiradelli Square. Hier gab es früher einmal eine Schokoladenfabrik; heute steht dort ein hochmodernes Einkaufszentrum.

Hyde Street Pier

Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, wie das Leben vor einigen hundert Jahren in der Stadt abgelaufen ist, der begibt sich am besten zum Hyde Street Pier. Hier gibt es teilweise noch historische Schiffe zu sehen, wie beispielsweise aus dem Jahre 1890.

Frisco Cable Car – einmalige Sehenswürdigkeit San Franciscos

Viele Menschen verbinden die Stadt San Francisco auch gleich mit den berühmten Cable Cars. Das Netz dieser Fortbewegungsmittel existiert schon über 100 Jahre lang. Sie stellen in gewissem Sinne die einzigen beweglichen Wahrzeichen auf dem gesamten amerikanischen Kontinent dar.

Die Cable Car in San Francisco

Cable Car in San Francisco

Der Betrieb wurde im Jahre 1873 gestartet und es war Andrew Hallidie, der die erste Cable Car durch die Clay Street lenkte. Entwickelt wurde das System damit, die von Pferden gezogenen Straßenbahnen ersetzt werden können. Eine Renovierung des Systems erfolgte erst im Jahre 1980. Eine Fahrt mit einem Cable Car kostet 2,50 Dollar. Ein Fahrgast sollte sich aber gut festhalten während einer Fahrt und auch auf den Verkehr achten, um auf eventuelle Bremsmanöver des Fahrers vorbereitet zu sein.

Es werden von den Cable Cars drei Strecken befahren. Das sind Powell-Hyde- und die Powell-Mason-Strecke, die jeweils an der Market Street beginnen. Dann gibt es noch die Route Ecke Powell Street und die California Street. Zu guter letzt gibt es noch die Strecke Ecke Market Street zur Van Ness Avenue. Sehr interessant ist auch die Prozedur am Ende einer Strecke. Dabei werden die Wagen manuell vom Führer mit Hilfe einer Drehscheibe um 180 Grad gedreht. Es gibt in San Francisco auch ein Cable Car Museum, in dem die Besucher eine solche Drehmaschine näher in Augenschein nehmen können. Hier wird ein 17 Kilometer langes Stahlsein aufgespult mit Geschwindigkeiten von ca. 15 km/h.

Museen

Zu den Attraktionen der Stadt sind auch die zahlreichen Museen zu zählen. Einige sind ja bereits als Zusatz zu den anderen Highlights erwähnt worden. Ein weiteres, dessen Besuch sicher nie bereut wird, ist das

Modern Art Museum

Es war wegen Umbaumassnahmen geschlossen, nun öffnet es seine Pforten am 14.Mai 2016 in neuem Glanz

Das Art Museum in San Francisco

Art Museum in San Francisco

Das Museum of Modern Art wurde erstmals 1935, damals als einziges Museum seiner Art an der Westküste, eröffnet. Der Entwurf erfolgte vom Schweizer Architekten Mario Botta. Hier werden unter anderem Skulpturen, Gemälde und auch Fotografien des 20. Jahrhunderts ausgestellt. Zudem gibt es auch Videoinstallationen zu sehen. Hier findet sich auch neben dem schweizerischen Bern die umfangreichste Werk-Sammlung von Paul Klee. Der Eintritt ins neue Museum of Modern Art schlägt mit 22 US-Dollar zu Buche. Auf der Webseite der Organisation können Sie sich ein Ticket ausstellen lassen. Unter 18-jährige haben hier freien Eintritt.

Exploratorium

Das Exploratorium hat sein Augenmerk auf die Vermittlung von Naturwissenschaften gelegt. Ein Großteil der Ausstellungsstücke sind interaktiv ausgelegt und fordern damit direkt zur aktiven Auseinandersetzung mit der Thematik auf. Diese Interaktivität ist besonders für den Bildungserwerb bei Kindern geeignet, erreicht aber auch Erwachsene eher als herkömmliche dokumentarische Museumskonzepte.

Das Mitmach-Museum hat über 400 Mitarbeiter: Wissenschaftler, Künstler, Lehrer, Ausstellungsmacher, Autoren und Designer. Statt Museumsführern beschäftigt man bewusst junge, durch orange Westen kenntliche „Erklärer“. Seit April 2013 finden Sie das Museum nach Renovierungsarbeiten und Umzug im Pier 15 und 17 auf San Franciscos Embarcadero.

California Academy of Sciences

Science Academy in S.F.

begrüntes Dach mit Kuppelfenstern im Campus der Wissenschafts Akademie

Die California Academy of Sciences ist eine Akademie der Wissenschaften und ein Museum für Naturgeschichte mit einem Planetarium, einem künstlichen Regenwald und einem großen Aquatikbereich im Golden Gate Park in San Francisco, Kalifornien. Das Gebäude der Academy wurde von 2005 bis 2008 komplett neu gebaut und es beherbergt nun eines der modernsten Museen der Welt. Die Academy wurde 1853 als wissenschaftliche Gesellschaft gegründet. Noch heute beschäftigt sie viele Wissenschaftler und betreibt Grundlagenforschung in vielen Bereichen der Naturwissenschaften.

Das neue Gebäude verfügt über interessante ökologische Neuerungen:

  • 50 Prozent weniger Abwasser als früher
  • Gesammeltes Regenwasser wird zur Bewässerung genutzt
  • 60.000 Photovoltaikzellen
  • Ein begrüntes Dach von einem Hektar (10.000qm)
  • 90 Prozent der Ausstellungsfläche wird von Sonnenlicht beleuchtet
  • Gebaut aus 15.000 Kubikmetern Recycling-Beton und 5.000 Tonnen Recycling-Stahl
  • Die Gebäudedämmung besteht aus wiederverwendeten Denim-Jeans

Walt Disney Museum

Mickey Mouse @Americaurlaub.de

Disneys Micky Maus

Dieses Museum ist dem Leben und Werk Walt Disneys gewidmet, dem Schöpfer einiger der beliebtesten Trickfilmfiguren Amerikas, ist in einem historischen Gebäude auf dem Presidio untergebracht. Zeitgemäße interaktive Galerien und moderne Exponate werden von Walts eigener Stimme kommentiert und umfassen frühe Zeichnungen, Zeichentrickfilme, Filmaufnahmen, Musik, Hörstationen, über 200 Videobildschirme und ein eindrucksvolles Modell von Disneyland. Außerdem können Sie während Ihres Besuchs die Disney-Klassiker genießen.

Weitere Museen in S.F.

  • Der Telegraph Hill und der 64 m hohe Coit Tower, mit Blick auf die Stadt und die Bucht von San Francisco.
  • Das Asian Art Museum bietet Kunstschätze aus Asien, die aus einem Zeitraum von 6.000 Jahren stammen.
  • Im Yerba Buena Center for the Arts befinden sich drei Galerien mit zeitgenössischer Kunst, Restaurants und Theater.
  • Das Contemporary Jewish Museum mit einem Anbau von Daniel Libeskind wurde 2008 fertiggestellt.
  • The Californian Palace of the Legion of Honor zeigt eine eigene Kollektion europäischer Kunstwerke und speziell Werke französischer Künstler.
  • Das Wax Museum ist eine Ausstellung von Wachsfiguren berühmter Persönlichkeiten.
  • Das M. H. de Young Memorial Museum im Golden Gate Park zeigt Kunstgegenstände aus aller Welt von der Antike bis zur Neuzeit.
  • Der Palace of Fine Arts, ein Gebäude im neoklassischen Stil, erbaut zur Panama-Pacific Ausstellung von 1915
  • Das Fort Mason, ein ehemaliges Militärgelände, ist heute das Hauptquartier der Golden Gate National Recreation Area, der lokalen Parkverwaltung.
  • Das Mexikanische Museum mit Kunstgegenständen mexikanischer, mexiko-amerikanischer und lateinamerikanischer Künstler.
  • Der San Francisco Maritime National Historical Park ist mit modernem Besucherzentrum und zahlreichen Museumsschiffen am Hyde Street Pier das bedeutendste Schifffahrtsmuseum an der US-amerikanischen Westküste.

Lombard Street

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Straße Lombard in Frisco

Auch zu den Highlights San Franciscos zählt die Lombard Street. Weltweit gibt es wohl keine Straße dieser Art ein zweites Mal. Die ganze Straße ist prachtvoll mit Blumen geschmückt. Zudem gilt sie auch als die kurvenreichste Straße auf der ganzen Welt. Diese Kurven waren auch nötig, da das Gefälle des Straßenzuges im Durchschnitt 27 Prozent ausmacht. Wie man auf dem Bild sehen kann, ist die Lombard Street nur einspurig befahrbar, und das bergab. Wollen Sie bergaufwärts fahren, nutzen Sie bitte die nächste Parallelstraße. Rund um die Lombard Street gibt es auch sehr ansehnliche Häuser. Diese in Kombination mit der tollen Bepflanzung ließen die Straße im Laufe der Zeit immer mehr zu einem Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt werden.

Chinatown in San Francisco

Chinatown San Francisco im Reisefuehrer Amerikas @Americaurlaub.de

chinesische Händler in Chinatown, San Francisco

Die Chinatown von San Francisco ist eine der größten Chinatowns in den Vereinigten Staaten von Amerika und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Einwohnerzahl dort beträgt um die 100.000. Chinatown reicht im Westen bis zur Powell Street und bis zum Nob Hill, im Osten bis zur Kearny Street, im Norden bis zum North Beach.

Der Far East Market steht als Beispiel für die vielen chinesischen Händler in diesem 24 Häuserblöcke umfassenden Viertel mit seiner chinesischen Architektur. Hier wird mehr kantonesisch und Mandarin gesprochen als Englisch. Ihre ursprüngliche Identität versuchen die teils illegalen Einwanderer aus Asien über das Essen und die Küche zu bewahren. San Francisco ist deshalb auch bekannt für seine vielen kantonesischen Restaurants.

Shoppen am Union Square

San Franciscos Union Square im Amerika Reisefuehrer @Americaurlaub.de

Der Union Square in San Francisco

Der Stadtteil Union Square ist das zentrale Einkaufs-, Hotel- und Theaterviertel von San Francisco in Kalifornien. Als Union Square wird auch der 10.500 Quadratmeter große Park bezeichnet, der durch die Straßen Geary, Powell, Post und Stockton begrenzt wird. Der Name Union Square stammt daher, dass dieser Platz berühmt für Kundgebungen zur Unterstützung der Union Army während des Amerikanischen Bürgerkriegs gewesen ist.

Nirgendwo im Westen der USA befindet sich heute eine höhere Konzentration an großen Kaufhäusern, Boutiken, Souvenirläden und Lokalen als in den umliegenden Straßen des einen Block großen Parks, wodurch Union Square zu einem Hauptanziehungspunkt für Touristen und ein lebendiger, weltoffener Platz in der Innenstadt San Franciscos geworden ist. Große Hotels, kleine Gasthöfe und einzigartige Theater leisten ihren Beitrag zur Dynamik dieses Ortes und füllen ihn 24 Stunden am Tag mit Leben.

Weitere Sehenswürdigkeiten in San Francisco

Transamerica Pyramid

Der Wolkenkratzer Transamerica Pyramid im Financial-District ist ein typisches Wahrzeichen der Stadt mit Verkaufs- und Büroräumen. Das Gebäude wurde Ende der 1960er von William Pereira entworfen und 1972 fertiggestellt. Es ist 260 m hoch und hat 48 Stockwerke. Die Pyramide mit ihren prägnanten „Flügeln“ sticht in der Skyline besonders hervor. Sie ist für Touristen leider nicht zugänglich.

Mission Dolores

Die spanische Mission Dolores, das älteste Bauwerk in der Stadt, wurde am 9. Oktober 1776 vom Franziskaner Padre Junipero Serra gegründet. Sie hat als eines der wenigen Gebäude mehrere Erdbeben fast unbeschadet überstanden. Sie ist eine der 21 Missionen am El Camino Real aus der Zeit der spanischen Eroberung. 1958 entstanden hier Filmszenen für Alfred Hitchcocks Thriller Vertigo – Aus dem Reich der Toten.

Presidio

Das Presidio wurde im Zuge der Eroberung Neuspaniens zusammen mit der Mission Dolores errichtet. Direkt am Golden Gate war es von 1776 bis 1994 der wichtigste Militärstützpunkt an der Westküste und enthält heute auf sechs Quadratkilometern Gewerbe- und Wohngebiete. Es ist außerdem Schauplatz von vielen Filmen und TV-Produktionen. 2005 wurde im Presidio das Letterman Digital Arts Center eröffnet, das die Firmen von George Lucas beherbergt.

Haight-Ashbury

Haight-Ashbury ist ein östlich des Golden Gate Parks gelegener Stadtteil von San Francisco, benannt nach der Kreuzung von Haight und Ashbury Street. Bekanntheit erlangte das Gebiet in den 60er Jahren durch die Beatnik- und Hippie-Bewegung. Berühmte Musiker, die in Haight-Ashbury ihren Wohnsitz hatten und die dortige Musikszene entscheidend mitprägten, sind sowohl Janis Joplin und Jimi Hendrix wie auch die Gruppen Grateful Dead und Jefferson Airplane. Haight-Ashbury ist auch heute noch Anziehungspunkt für eine alternative Gegenkultur.

Painted Ladies

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Die Painted Ladies in S.F.

Die Painted Ladies sind keine bemalten Frauen, es ist der Name eines Straßenzug mit historischen Häusern am Alamo Square, die mit ihren gepflegten Fassaden den Blick auf die Skyline untermalen.