Indianapolis ist wohl vor allem für seine Autorennen bekannt, doch die Hauptstadt des Bundesstaats Indiana wird auch wegen seiner anderen Attraktionen sehr gerne von immer mehr Touristen und USA-Reisenden besucht. Indianapolis wird zudem gerne auch Circle City genannt.

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Soladten- und Marine-Monument, Indianapolis

Zu verdanken hat sie diesen Namen dem so genannten Monument Circle, der in der Stadtmitte zu finden ist.

Mit dem Denkmal sollen die Soldaten geehrt werden, die während des amerikanischen Bürgerkriegs und des mexikanisch-amerikanischen Kriegs gefallen sind.

Mit dem War Memorial Plaza befindet sich in der Stadtmitte noch ein weiteres, sehenswertes Kriegsdenkmal.

Dieses Denkmal wurde errichtet, um die gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege zu ehren.

Ein weiteres Denkmal wurde dann noch zu Ehren des us-amerikanischen Kriegsschiffes USS Indianapolis errichtet.

 

Weitere Highlights der Circle City

 

Bumblebee im Kindermuseum in Indianapolis
Bumblebee (Transformers), Kindermuseum, Indianapolis

Das Nachtleben ist ein weiteres Highlight in Indianapolis und spielt sich vor allem im Norden, in Broad Ripple, ab.

Weitere Attraktionen wären das Kindermuseum und das Indianapolis Museum of Art.

Für den Speedway gibt es ein ganz eigenes Museum. Dieses ist besser bekannt als das Indianapolis Speedway Hall of Fame.

Ebenso ist in Indianapolis eines der größten Orchester der Staaten, das Indianapolis Symphony Orchestra, zuhause.

 

Autos und Kultur

Indianapolis ist schon seit langem das Zentrum der Automobilindustrie im Westen der USA.

Die diversen Rennstrecken dienen der Automobilindustrie auch zugleich als Teststrecken für neue Fahrzeuge.

Natürlich sind die Rennen hier aber ein Highlight, das sich niemand entgehen lassen sollte bei einem Besuch der Stadt.

Neben den sportlichen Veranstaltungen gibt es jedes Jahr kulturelle Highlights in der Stadt.

Die Internationalen Filmfestspiele von Indianapolis sind sehr bekannt und weitere Veranstaltungen, für die gerne in die Stadt gereist wird, wären die Filmfestspiele Heartland, das Theaterfestival Fringe, oder die Musikfestspiele Midwest.

Neben diesen Musikrichtungen gibt es mit dem Indy Fest noch ein ganz spezielles Festival für die Anhänger der Jazz Musik. Wer gerne ins Theater geht, kann das Repertoire Theater von Indiana besuchen.
Dort gibt es neben den Lustspielen auch die klassischen, dramatischen und modernen Vorstellungen zu sehen.

 

Architektur

 

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Scottish Rite Cathedral, Indianapolis

Aus architektonischer Sicht hat die Stadt auch einige Highlights zu bieten. Es finden sich hier schöne moderne Gebäude genauso, wie auch einige Bauwerke aus den letzten Jahrhunderten. Sehr schöne Plätze sind ebenfalls im Laufe der Zeit entstanden.

Ein Spaziergang durch Indianapolis wird umso interessanter, wenn auf dem Weg einige der Attraktionen angesehen werden.

Ein wichtiges historisches Denkmal ist die Scottish Rite Cathedral. Heute finden hier große geschäftliche Treffen, Konzerte und auch Bankette statt.

Neben dem Bankettsaal gibt es hier noch diverse Hörsäle, in denen Versammlungen und Vorlesungen abgehalten werden.

 

Grüne Geschichten

Die Stadt hat darüber hinaus auch viele botanische Gärten und Naturschutzgebiete zu bieten. Sehr zu empfehlen wäre ein Besuch im Schmetterlingsparadies.

Es finden sich dort Hunderten von Arten der bunten Schmetterlinge. Pavillons mit Vögeln, oder ausgewiesene Plätze für ein Picknick, gehören ebenso dazu.

Wer sich für die Geschichte der Stadt Indianapolis interessiert, kann das Museum des Bundesstaates Indiana besuchen.

Es gibt dort eine große Sammlung mit wirtschaftlichen, kulturellen und militärischen Exponaten zu sehen. Interessant kann ebenso ein Besuch des Museums der Indianer sein, wo historische und auch archäologische Artefakte ausgestellt werden.

 

Sportliches Indy

 

ims
IMS – Austragungsort der Indy 500

Der Indianapolis Motor Speedway ist nicht in der Stadt selbst gelegen, sondern vielmehr in der Stadt Speedway die komplett von Indianapolis umgeben ist. Hier werden zum Beispiel die berühmten Indy 500 ausgefahren.

Statt findet das Rennen immer am so genannten Memorial Day, dem letzten Montag im Mai. Seit dem Jahr 2007 hat kein US-Amerikaner den Sieg nach Hause gefahren. 2013 hat sich der Brasilianer Tony Kanaan mit einer Fabelzeit ins Rennbuch eingetragen.

Die 200 Runden auf den 500 Meilen (805 Kilometer) hat er in 2 Stunden 40 Minuten 3 Sekunden und 4181 Tausendstel gewonnen.

Seine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei fantastischen 187,433 Meilen (301,644 km/h) pro Stunde, ein neuer Rekord. Im Vergleich dazu kam etwa der US-Amerikaner Ray Harroun beim ersten Indy 500 im Jahr 1911 auf 74,602 mph im Schnitt.

Darüber hinaus gibt es dort auch einige Nascar Rennen zu sehen. Die Zeit wird es zeigen, ob die Rennstrecke auch mal wieder für ein Rennen der Formel 1 genutzt werden wird.

Nachdem die Formel 1 aktuell nicht mehr Halt macht, wird ein Rennen um die Motorrad WM hier ausgetragen.

Nicht unterschätzen sollte man bei einem Besuch der Strecke die Riesendistanzen zwischen Parkplatz und Tribüne, da kann man gerne mal ein paar Kilometer unterwegs sein. Und das dann noch, wenn Menschenmassen vor einem auch alle nicht genau dahin wollen.

Die Amis nehmens locker, das Indy ist ein Fest wie so viele Sportereignisse und wird geprägt von lustigen, ausgefallenen und oft kecken Selbstdarstellern.

Wie beim Formel 1 kann man die Rennbewegungen entweder am TV, oder an der Anzeigentafel am besten verfolgen, zu schnell fahren die Boliden an einem vorbei.

Zu den weiteren sportlichen Events zählen und eine große Attraktion ist etwa das NBA Team der Indiana Pacers, oder auch das Football Team um die Indianapolis Colts. Diese gewannen sogar zuletzt 2007 den berühmten Super Bowl.